Recare sichert sich siebenstelliges Investment für die Marktführerschaft in Deutschland und Frankreich

Der fonds die brückenköpfex und altgesellschafter investieren in die digitale plattform für entlassmanagement und versorgungssteuerung.

Die Recare Holding GmbH (“Recare”) hat ihre neueste Finanzierungsrunde in Höhe von 2 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen und sich seit Gründung somit bereits eine Summe von insgesamt fast 6 Millionen Euro sichern können. Angeführt wurde die Runde von dem Fonds Die BrückenKöpfeX, welcher auf innovative Start-ups im Gesundheitswesen in den Bereichen Prävention, Patientenorientierung und Pflege spezialisiert ist.  Darüber hinaus investieren aus dem bereits bestehenden Gesellschafterkreis unter Anderem auch weiterhin der digitale Gesundheitsdienstleister Thieme Verlag, Petra Becker (Eigentümerin Dr. Becker Klinikgruppe) und TECH Beteiligungen sowie auch die bekannten Berliner Business Angel Niklas Östberg und Dr. Oliver Pabst, welche bereits seit der Pre-Seed-Runde dabei sind. 

„Durch die schnelle und qualitativ passende Nachversorgung bei gleichzeitig weniger Bürokratie für die Pflege, schafft Recare mit ihrem digitalen Entlassmanagement bereits heute echte Mehrwerte im Gesundheitssystem. Wir freuen uns Recare auch bei ihrem weiteren Weg zu einer zentralen Schnittstelle bei Versorgungsprozessen zu unterstützen.“ kommentiert Harm van Maanen, Geschäftsführer von Die BrückenköpfeX.

Recare begann 2017 damit, das Entlassmanagement für Patienten aus dem Krankenhaus mit einem B2B-Marktplatz zu digitalisieren und ermöglicht dadurch eine effiziente Koordination von Versorgung nach dem Akutaufenthalt in den Bereichen Pflegeüberleitung, Krankenhausverlegung, Anschlussheilbehandlung sowie die damit verbundene Organisation von Krankenbeförderung und medizinischen Hilfsmitteln. Mit mehr als 460 Akut- und Rehakliniken sowie über 13.000 weiteren Leistungserbringern ist Recare damit die größte digitale Plattform dieser Art gemessen an der Anzahl der aktiven Vertragspartner in Deutschland.

In 2020 wurde die Recare-Plattform über den initialen Anwendungsfall Entlassmanagement hinaus weiterentwickelt und wird ein umfassendes Tool für die digitale Koordination von Versorgungspfaden. So nutzen zum Beispiel mittlerweile auch Pflegestützpunkte oder gesetzliche Krankenkassen die Plattform, um Versorgung zu organisieren. Außerdem wurde eine Tochterfirma in Frankreich zur Internationalisierung des Geschäftsmodells gegründet, wo der Corona-Krise zum Trotz die Zusammenarbeit mit dem größten Krankenhauskonzern des Landes gestartet werden konnte. 

Insgesamt konnte Recare in 2020 den Umsatz in einem schwierigen Martkumfeld signifikant steigern und damit unter Beweis stellen, wie zukunftsfähig und nachgefragt das ambitionierte Geschäftsmodell am Markt ist.

Das Kapital der neuen Runde wird für die operative Skalierung der Plattform in Deutschland angesichts einer einmaligen Marktopportunität durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), einem 4,3 Milliarden Euro Förderpaket für die Digitalisierung in Krankenhäusern, sowie den weiteren Aufbau des Geschäfts in Frankreich verwendet. Außerdem wird in den Ausbau der Plattform für eine stärkere Integration von Kostenträgern investiert.

“Unser Ziel ist es, eine bundesweit einheitliche Lösung für die Organisation von Versorgungspfaden für Patienten anzubieten, um bürokratische Aufwände zu reduzieren und dadurch medizinisches Personal zu entlasten und mehr Zeit für die Arbeit am Patienten zu schaffen. Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz schafft der Gesetzgeber eine einmalige Gelegenheit, dieses Vorhaben schneller als geplant umzusetzen.” sagt Maximilian Greschke, CEO von Recare.

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