Mit dem Normalbetrieb kommt die Herausforderung

Entlassmanagement während COVID-19

Es zeigt sich, dass flexible Koordination und Transparenz über Versorgungskapazitäten in Akut- und Nachversorgung eine der Grundvoraussetzungen für eine solide Krisenbewältigung ist. Insbesondere jetzt, wo der Normalbetrieb in Kliniken wieder einkehrt, Nachsorgestrukturen aber unsicher sind.

Es gibt derzeit nur wenige, sichere Säulen in der Versorgungslandschaft. Pflegeheime erhalten Aufnahmestopps, wodurch Versorgungsprobleme zum Beispiel im Bereich der Kurzzeitpflege auftreten. Bestimmte stationäre Rehabilitationseinrichtungen können und sollen sowohl Krankenhausleistungen als auch Kurzzeitpflege anbieten. Gleichzeitig stehen viele Krankenhäuser leer, können sich im Verlauf der nächsten Monate im Rahmen einer zweiten Infektionswelle a ber auch wieder schnell füllen.

Die einzige Sicherheit ist: Alles kann sich ändern. Das erfordert vor allem eins: Überblick und Flexibilität.

Eine Aufgabe, die von digitalen Plattformen mittlerweile gut abgebildet wird

Ursprünglich aus dem Kontext des Krankenhaus-Entlassmanagements geboren betreibt Recare mittlerweile die größte digitale Plattform für die Koordination von Versorgungskapazitäten in Deutschland und Frankreich: Insgesamt werden 180 Krankenhäuser mit mehr als 11 700 Pflegediensten,-heimen und Rehaeinrichtungen verbunden.

Mit der digitalen Plattform können Krankenhäuser nachhaltig und flexibel die digitale Koordination von allen Versorgungskapazitäten (Pflege, Krankenhaus, Reha, etc.) in einer Gesundheitsregion abbilden. Zusätzliche Zugänge können auch für Koordinatoren in zentralen Covid-19-Stellen eingerichtet werden.

Sozialdienste, Pflegekräfte, Ärzte oder Koordinationsstellen können so mit geringem Aufwand über ein minimales Versorgungsprofil schnell eine andere Krankenhausstation, Pflegeeinrichtung oder Rehaklinik finden, die einen Patienten aufnimmt. Diese erhalten die Anfrage digital sowie eine Benachrichtigung über passende Medien wie E-Mail oder SMS und können die Aufnahme einfach bestätigen. Über eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können personenbezogene Patientendaten im Rahmen der Verlegung oder Überleitung auch direkt weitergeleitet werden.

Schnelle Verfügbarkeit in vielen Regionen

Als Marktführer verfügt Recare über ein großflächiges Nachversorgungsnetzwerk. Dadurch ist der Einsatz fast überall in der Bundesrepublik möglich. Krankenhäuser in den aktiven Regionen profitieren von einem bestehenden Netzwerk und können entsprechend innerhalb weniger Tage mit der Nutzung starten. In einer neuen Region wird eine Zeit von bis zu 8 Wochen benötigt, um die notwendigen Nachsorgeeinrichtungen zu registrieren.

Die Flexibilität in der Versorgungssteuerung ist immer gewährleistet 

Empfänger von Überleitungs- oder Verlegungsanfragen können flexibel konfiguriert und angepasst werden. Wenn in einer Region Rehabilitationskliniken zum Beispiel Kurzzeitpflegeplätze anbieten, können diese sofort für den Empfang solcher über die Plattform freigeschalten werden.Dank dieser Flexibilität in der Plattform konnte die Plattform auch in kürzester Zeit für die Verlegung von Krankenhauspatienten anpassen. Unter Anderem können so auch automatisiert Intensivplätze für COVID-19 Patienten gesucht werden. Zur Unterstützung von Krankenhäusern in der Krise bietet Recare einen kostenfreien Test der Plattform an.

Eine Demo-Version kann man sich hier anschauen.

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